Aus der Vergangenheit lernen

Deportation von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion im Januar 1945

Deportation 1945

Aus der Vergangenheit lernen. Das sollten junge Leute an Hand des Themas Deportation von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion im Januar 1945. Schülerinnen und Schüler des Brukenthalgymnasiums in Hermannstadt/Sibiu, der Lenauschule in Temeswar/Timisoara und des Johann-Ettinger-Lyzeums in Sathmar/Satu Mare befragten ehemalige Deportierte oder Personen, deren Eltern verschleppt waren. Studenten an der Geschichte-Fakultät der Lucian-Blaga-Universität recherchierten über den historischen Kontext, Studentinnen der Germanistik an derselben Universität untersuchten, wie das Thema Deportation in die Literatur eingeflossen ist. Die Ergebnisse wurden im Mai 2011 im Rahmen der Ausstellung mit historischen Dokumenten zur Russlanddeportation vorgestellt. Die Exposition war von der Behörde für das Studium der Archive der ehemaligen Securitate zusammengestellt und zuvor in mehreren Städten des Landes bereits gezeigt worden.
Das Ausstellungsprojekt und sein Rahmenprogramm wurden in Partnerschaft vom Nationalen Rat für das Studium der Archive der Securitate, dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien, dem Verband der ehemaligen Rußlanddeportierten sowie dem Zentrum für Lehrerfortbildung in deutscher Sprache (ZfL) veranstaltet und von der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie dem Departement für interethnische Beziehungen der rumänischen Regierung gefördert.

 
 

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